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Bryan ist Charlys
"älterer" Bruder und feierte am 06.06.2009
seinen 12. Burzeltag!
Da ging es ihm
eigentlich noch sehr gut und wir hatten viel Spaß
miteinander. Sein Frauchen hatte ihm eine Geburtstagstorte
"gebacken" - doch er wollte nicht ein Stück davon.
Vielleicht schon da ein Anzeichen dafür, daß es ihm
vielleicht doch nicht sooo gut ging?
Am 23.06. bekam er
bösen Durchfall und es ging sofort zum TA. Er bekam
Infusionen und es wurden Röntgenbilder und Ultraschall
gemacht. Man konnte jedoch nichts erkennen, der Magen war
so groß. Also ging es wieder nach Hause. Am nächsten
Morgen hatte sein Frauchen um 9.30 Uhr einen Termin beim
TA - und ich fuhr die beiden dorthin.
Bryans Zustand war
schrecklich. Er lag nur da, erkannte mich nicht, bewegte
sich nicht. Wir trugen ihn auf einer Decke ins Auto - er
war so schwer, wir hatten Angst, ihn fallen zu lassen.
Dann beim TA die
Ernüchterung. Es war gleich von Euthanasie die Rede - wie
konnte das nur sein. Wie soll man da raten?
Die Alternative war,
ihn zu öffnen und nachzuschauen!
Da lag er nun, unser
geliebter Schatz! Zu nichts mehr fähig!
Doch auf einmal, wir
weinten und waren verzweifelt, hob er den Kopf! Er
strengte sich dafür furchtbar an, aber es schien, als
wüsste er, daß gleich alles vorbei sein würde.
Er sah mich so wissend,
aber furchtlos, an! Fast schien es mir, als wollte er noch
etwas Tröstendes sagen. Dann ließ er den Kopf wieder
sinken und die Entscheidung war nun gefallen.
Er wurde narkotisiert,
um gleich operiert zu werden. Wir nahmen Abschied - immer
noch in der Hoffnung, ihn wieder zu sehen. Uns schickte
man erst einmal nach Hause.
Wir waren noch im Auto
unterwegs, da klingelte das Handy! Die Tierärztin: es war
ein großer Lebertumor, der auch schon gestreut hatte. Sie
würde ihn nun einschlafen lassen.
Jeder, der schon einmal
ein geliebtes Tier verloren hat, weiß, welche Trauer,
welch tiefes Loch und furchtbare Zeit ab da begann und
noch immer anhält.
Mein geliebtes süßes
Bryaniebärchen, Du warst ein traumhafter Hund, absolut
sozial und Deinem Brüderchen Charly der absolute Freund.
Ganz zum Schluß hast Du sogar noch aufdringliche Rüden,
die nun ganz verrückt nach dem nun kastrierten Charly
waren, verbellt und auf ihn aufgepasst.
Wie sehr hast Du mein
Auto geliebt - Du bist ja für Dein Leben gerne Auto
gefahren. Nun schon lange nicht mehr - aber die letzte
Fahrt, da gehörte das Auto nur Dir.
Was würde ich darum
geben, Dich noch einmal in den Arm zu nehmen - ich habe
einen treuen Freund, meinen kleinen Neffen verloren.
Du wirst in unseren
Herzen immer weiter leben und nie vergessen sein!
Und eines Tages sehen
wir uns wieder, Bryan - so lange lass es Dir hinter der
Regenbogenbrücke gut gehen.

Per Zufall lernten wir
uns damals im Februar 1998 vor unserer Haustür kennen -
Charly war 8 Wochen jung, Bryan entsprechend 6 Monate und
ein paar Tage älter!
Bis zum Schluß
verstanden die beiden sich blendend und wussten wohl
immer, dass sie Geschwister sind! Nie haben sie gestritten
oder gebalgt, aber in jungen Jahren immer miteiander
gespielt und getobt. Nie gab es Futterneid oder Eifersucht
- sie waren ein Dreamteam, das alles gerne miteinander
teilte. Wieviele Ruhrabenteuer haben sie gemeinsam
bestritten - Buddeln nach Mäusen, ins Wasser gehen, und
doch nicht schwimmen (keiner von beiden), den "Mädels"
sehnsüchtig hinterher schauen - beide gleich. Ach Bryanie!
Wir haben viel
miteinander unternommen und trafen uns bis zum traurigen
Ende fast jeden Tag mindestens einmal! Wir wohnen ja auch
nur 1 Minute voneinander entfernt!
Bryan hinterlässt eine
unglaubliche riesengroße Lücke, die nicht zu füllen ist.
Wir trauern mit seiner
Familie, die ihn schmerzlich vermisst und nicht fassen
kann, daß er nie mehr wiederkehren wird.
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